Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht von den erschütternden Kriegsverhältnissen in der Ukraine lesen, hören oder sehen. Rund 1.800 Kilometer entfernt von uns wüten Zerstörung, Bombardierung und vielfache Menschenrechtsverletzungen. Abermals begeben sich Menschen seit Februar 2022, aufgrund des bereits 2014 beginnenden schwelenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, der in diesem Jahr zu einem großangelegten Überfall der Russen auf die Ukrainer eskalierte, auf die Flucht, auf der Suche nach Schutz und Sicherheit. Nach dem letzten offiziellen Stand im Mai 2022 zählen wir mehr als 700.000 Flüchtlinge alleine in Deutschland – Tendenz steigend.

Es ist Freitag, der 10. Juni 2022. Wir stehen auf dem Vorhof des Sabatier, ein riesiges, mehrstöckiges Gebäude am Verdener Bahnhof. Das ehemalige Zentrum für Kunst und Antiquitäten bietet in den heutigen Tagen eine Schutzunterkunft für geflohene Familien aus der Ukraine. Eines von mehreren Orten in Verden, an dem mit vereinten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften geholfen wird. Solche Projekte erfordern ein hohes Maß an Koordination und Teamarbeit.

Thomas Behrendt, Geschäftsführer der Fokus Familien- und Sozialdienstleistungen gemeinnützige GmbH koordiniert federführend den Fachbereich des Trägerverbundes, der sich im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation, hauptsächlich um Hilfen basierend auf psycho-soziale Bedarfe der Geflohenen, kümmert. Der freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe organisierte unter der Leitung von Behrendt ein kleines Grillfest auf dem Vorhof des Sabatiers für die Bewohner der Unterkunft. „Im Dauerzustand emotionaler Belastungen, müsse man auch Raum für lockere Zusammenkünfte schaffen. Ein Miteinander für die Familien mit ihren Kindern, in denen man auch einfach mal unter blauem Himmel zusammensitzt und den Abend mit Getränken, Salat und ein paar Bratwürsten ausklingen lässt“, so Behrendt.

Es ist gelungen. Die Menschen kamen ins Freie, bedienten sich am Stand und unterhielten sich. Kinderlachen erklang in den Ohren der Anwesenden und auch konnten sich wirklich viele der Erwachsenen der ungezwungenen Atmosphäre hingeben. „Das war unser Ziel“, so Behrendt, der lächelnd die Würstchen am Grill schwenkte, und weiter: „Es wird nicht das letzte Grillfest hier sein.“

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